Tomatino
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Gratis · Open Source · macOS 26+, Apple Silicon

Gib dir
25 Minuten.

Mehr braucht Tomatino nicht. Ein Pomodoro-Timer für die macOS-Menüleiste, der deinen Fokus und deine Musik mit dir umschaltet.

Signiert und notarisiert · kein Konto, keine Telemetrie

17:42läuft 17:42pausiert 04:58Pause 25:00bereit
Die Übersicht von Tomatino: ein Time-Timer-Zifferblatt zählt eine Fokus-Session herunter, darunter der Zyklus und die Bedienelemente
Ein Blick

Die ganze Session auf einem Zifferblatt

Die verstrichene Zeit füllt eine Skala. Ein Blick genügt, und du weisst, wie weit du bist. Fokus ist rot, Pausen sind blaugrün, die Farbe sagt dir also gleich mit, welche Phase läuft.

Darunter: wo du im Zyklus stehst und wie lang die nächste Pause wird. Alles im selben kleinen Fenster.

Das Symbol von Tomatino: ein rotes Zifferblatt auf weisser Fläche
Fokus & Musik

Zwei Entscheidungen weniger, jedes Mal

Der Start einer Session schaltet einen Fokus ein und startet deine Playlist. Die Pause schaltet den Fokus aus und hält die Musik an. Danach läuft sie weiter, statt die Playlist von vorn zu beginnen.

Genau dieser Teil hat mir gefehlt. Darum gibt es Tomatino überhaupt. Die längere Geschichte steht weiter unten.

nach 2 Min.
auf halbem Weg
fast fertig
Lebt in der Menüleiste

Kein Dock-Symbol, kein Fenster im Weg

Eine Kapsel in der Menüleiste, das ist alles. Gefüllt, wenn sie läuft, umrandet, wenn sie pausiert, und in der Farbe der Phase. Ein Blick nach oben sagt dir damit auch, in welchem Zustand sie gerade ist.

Ein Klick öffnet die Übersicht. ⌥-Klick, Rechtsklick oder ein globaler Kurzbefehl starten und pausieren, ohne etwas zu öffnen.

Was Tomatino sonst kann

Zeiten nach Mass15 bis 90 Minuten, Sessions pro Zyklus, Auto-Start für Sessions und Pausen. Oder keines von beidem, wenn du jede Phase lieber selbst startest.
Ton und MitteilungAm Ende jeder Phase, beides abschaltbar.
Globaler KurzbefehlStarten und pausieren von überall, ohne vorher das Fenster zu wechseln.
Pausiert im RuhezustandUnd wenn der Bildschirm sperrt. Pausen laufen weiter, denn eine Pause weg vom Schreibtisch ist auch eine Pause.
Aktualisiert sich selbstEine neue Fassung kommt in der App an, statt ein Download zu sein, den du erst suchen musst.
Deutsch und EnglischNach deiner Systemsprache. Startet bei der Anmeldung, wenn es jeden Morgen schon da sein soll.

Kein Konto, keine Telemetrie, keine Analyse, keine Werbung. Die einzige Netzverbindung, die Tomatino aufbaut, ist die Aktualisierungsprüfung bei GitHub. Sie überträgt keine persönlichen Daten und lässt sich in den Einstellungen abschalten.

Die zwei Fokus-Kurzbefehle

macOS hat keine öffentliche Schnittstelle, um einen Fokus zu setzen. Der vorgesehene Weg führt über die Kurzbefehle-App. Tomatino ruft deshalb zwei Kurzbefehle auf – und bringt beide selbst mit. Fehlt einer, bietet die Übersicht einen Knopf, der sie hinzufügt, und die Kurzbefehle-App fragt nur noch, ob sie darf. Nichts zu bauen und nichts zu merken – im README stehen die vier Schritte, falls du es lieber selbst machst.

Beide sind auf Nicht stören voreingestellt. Öffne einen und wähle einen anderen Modus – oder zeige mit den zwei Namen in den Einstellungen auf Kurzbefehle, die du schon hast. Tomatino interessiert nur, wie sie heissen, nie was darin steht.

Warum ich das gebaut habe

Ich konnte mich noch nie lange auf eine Sache konzentrieren.

Am Interesse lag es nicht. Ich setzte mich hin, fing an, driftete weg und hatte eine Stunde später kaum etwas vorzuweisen.

Die Pomodoro-Technik war das Erste, was daran etwas geändert hat, weil sie mir die Entscheidung abnimmt: der Timer sagt, wann ich arbeite und wann ich aufhöre, und seither muss ich das nicht mehr mit mir selbst verhandeln.

Was den bestehenden Timern fehlte, ist der Teil, der eine Session tatsächlich schützt. Eine zu starten heisst für mich jedes Mal zwei Dinge mehr: einen Fokus einschalten, damit nichts unterbricht, und die Musik starten, mit der ich mich konzentriere. Zwei Handgriffe am Anfang, zwei am Ende, und bei jedem davon konnte ich wieder wegdriften. Tomatino macht deshalb beides selbst und nimmt es zurück, wenn die Pause beginnt. Was es für den Fokus braucht, bringt es mit.

Tomatino ist gratis und bleibt es. Wenn es sich seinen Platz in deinem Tag verdient, kannst du mir einen Kaffee spendieren oder mich auf GitHub sponsern.

Was Pomodoro ist und warum es hilft

Francesco Cirillo hat sie Ende der 1980er entwickelt und nach der tomatenförmigen Küchenuhr benannt, die er dafür benutzte. Daher der Name dieser App. Die Methode passt in eine Zeile: eine festgelegte Zeit arbeiten, dann Pause, und wiederholen. Klassisch 25 Minuten Arbeit, 5 Minuten Pause und nach vier Runden eine längere.

Wirksam ist dabei nicht die Zahl, sondern diese drei Dinge:

Eine ehrliche Einschränkung: Die 25 Minuten sind eine Konvention, keine physiologische Konstante. Es gibt gute Belege dafür, dass Pausen der Erholung dienen und die Aufmerksamkeit über lange Strecken nachlässt. Aber keine Studie sagt, der ideale Arbeitsblock sei genau 25 Minuten. Nimm es als Ausgangspunkt und passe es an deine Arbeit an.

25 oder 50 Minuten?

Nimm 25 Minuten, wenn das Anfangen das Schwere ist

Wenn du die Aufgabe vor dir herschiebst, wenn du müde bist, wenn die Arbeit kleinteilig ist: E-Mail, Administratives, Aufräumen. Der kurze Block senkt die Hürde. Eine halbe Stunde ist vorbei, bevor der Widerstand richtig einsetzt. Mit dieser Länge fängst du auch an, wenn du noch nie so gearbeitet hast.

Nimm 50 Minuten, wenn die Arbeit Anlauf braucht

Programmieren, Schreiben, Gestalten. Also alles, wo die ersten zehn Minuten draufgehen, um wieder dort zu sein, wo du warst. 25 Minuten reichen kaum, um richtig in die Sache zu kommen, bevor der Timer klingelt, und jede Unterbrechung kostet diesen Anlauf erneut.

Mach ihn länger, wenn dich das Klingeln ärgert, weil du endlich drin warst.
Mach ihn kürzer, wenn du Widerstand spürst, bevor du überhaupt anfängst.

Tomatino bietet 15 bis 90 Minuten, und der Timer-Reiter zeigt dir, was ein ganzer Zyklus ergibt, bevor du dich darauf festlegst.

Und wenn es nicht hilft?

Dann waren es 25 Minuten. Mehr hast du nicht versprochen.

Für macOS laden
brew tap missaq/tap
brew install --cask tomatino